Sparschwein mit Sonnenbrille

Inflation auf 2,9 Prozent gesunken – Chancen für kluge Geldanlagen

02.02.2024
4 Minuten Lesezeit
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Konstantin Bulinger
Finanzexperte bei zaleo.
Die deutsche Inflationsrate sank im Januar 2024 auf 2,9 Prozent, der niedrigste Stand seit Juni 2021. Mit niedrigeren Energiepreisen eröffnen sich Sparerinnen und Sparern Möglichkeiten für rentable Geldanlagen, sei es durch Festgeld mit bis zu 4,2 Prozent Zinsen oder langfristige Investments in ETFs und Aktienfonds.
Das Wichtigste in Kürze:
  • Entlastung für Verbraucher: Niedrigere Inflation bedeutet geringere Belastung der Haushaltskasse, insbesondere bei anhaltend hohen Lebensmittelpreisen.
  • Festgeld als Stabilitätsanker: Klassische Geldanlagen wie Festgeld bieten stabile Renditen und minimieren Risiken, aktuell mit bis zu 4,2 Prozent Zinsen pro Jahr.
  • Optimale Angebote entdecken: Nutze unseren Festgeld-Vergleich, um die besten Zinsen und Bedingungen für Deine Geldanlage zu finden.

Niedrigster Wert seit Juni 2021

Das neue Jahr beginnt für Sparerinnen und Sparer mit erfreulichen Nachrichten: Die Inflationsrate in Deutschland ist im Januar 2024 auf 2,9 Prozent gesunken, der niedrigste Wert seit Juni 2021. Nach einem Anstieg zum Jahresende 2023 war diese Entwicklung nicht unbedingt zu erwarten, doch vor allem niedrigere Energiepreise haben dazu beigetragen.

Energiepreise deutlich gesunken

Im Dezember des vergangenen Jahres lag die bundesweite Inflation noch bei 3,7 Prozent. Die aktuelle Schätzung des Statistischen Bundesamtes zeigen nun einen deutlichen Rückgang. Ein entscheidender Faktor für die gesunkene Inflationsrate sind die billigeren Energien, die im Januar 2023 zu verzeichnen waren. Verbraucher zahlten weniger für Energiequellen wie Erdgas und Strom, was zu einem Rückgang der Energiepreise um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat führte.

Entlastung für die Haushaltskasse

Diese positive Entwicklung wirkt sich auch auf das Portemonnaie der Verbrauchinnen und Verbraucher aus, denn niedrigere Inflationsraten bedeuten tendenziell eine geringere Belastung der Haushaltskasse. Insbesondere in Zeiten, in denen die Preise für Lebensmittel weiterhin hoch bleiben – die Preisrate für Nahrungsmittel liegt bei 3,8 Prozent und damit deutlich über der allgemeinen Inflation – können niedrigere Energiepreise eine willkommene Entlastung darstellen.

Mit Festgeld gegen die Inflation

Was bedeutet dies jedoch für die Geldanlage? Sparerinnen und Sparer können die gesunkene Inflation zu ihrem Vorteil nutzen, indem sie auf vernünftige Geldanlagen setzen. Klassische Formen wie Festgeld können eine stabile Rendite bieten und gleichzeitig das Risiko minimieren. Während die Zinsen auf Tages- und Festgeld in den vergangenen Monaten meistens nicht ausreichten, um die Verluste durch die Inflation auszugleichen, sieht es aktuell besser aus – und das, obwohl die Zinsen auf Tages- und Festgeldeinlagen ebenfalls gesunken sind. Aktuell findest Du in unserem Festgeld-Vergleich Angebote mit bis zu 4,2 Prozent Zinsen pro Jahr.
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Langfrist in ETFs und Aktienfonds investieren

Wenn Du langfristig planst und bereit bist, etwas mehr Risiko einzugehen, wären auch Wertpapieranlagen eine gute Möglichkeit, die Inflations-Verluste auszugleichen. Exchange Traded Funds (ETFs) und Aktienfonds können dabei helfen, die Rendite zu steigern. Durch eine breite Diversifizierung des Portfolios kannst Du zudem das Risiko streuen und langfristig von den Chancen des Kapitalmarktes profitieren. In unserem Depotkonten-Vergleich findest Du den passenden Anbieter für Deinen erfolgreichen Start in den Wertpapierhandel.
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Gute Renditen wieder möglich

Insgesamt zeigen die aktuellen Zahlen zur Inflationsrate, dass kluge Geldanlagen auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gute Renditen erzielen können. Niedrige Inflation bietet Sparerinnen und Sparern die Möglichkeit, ihre finanzielle Zukunft mit bedachten Investitionen aktiv zu gestalten.
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