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Alternativen zum Tagesgeld der Postbank

21.05.2024
4 Minuten Lesezeit
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Jasmin Ludwig
Finanzexpertin bei zaleo.
1,25 Prozent Zinsen pro Jahr bietet die Postbank auf ihrem Tagesgeldkonto. Ein vergleichsweise bescheidener Zinssatz, wenn man die aktuellen Angebote auf dem Tagesgeldmarkt betrachtet. Hier zeigen wir Dir, welche Alternativen sich bieten:
Das Wichtigste in Kürze:
  • Die Postbank bietet auf ihrem Tagesgeldkonto derzeit lediglich 1,25 Prozent Zinsen pro Jahr – wenig, im Vergleich zu anderen Angeboten auf dem Tagesgeldmarkt.
  • Die Inflationsrate in Deutschland lag im April bei 2,2 Prozent. Ein Zinssatz von 1,25 Prozent auf dem Tagesgeldkonto der Postbank bedeutet somit einen realen Kaufkraftverlust.
  • Unser Tagesgeld-Vergleich zeigt Dir, welche Möglichkeiten es gibt, um das Beste aus Deinem Ersparten herauszuholen:

Postbank Tagesgeld mit vergleichsweise niedrigen Zinsen

Du bist auf der Suche nach einem Tagesgeldkonto und interessierst Dich für das Tagesgeld der Postbank? Hier findest Du aktuelle Infos zum Postbank Tagesgeld – und auch, welche Alternativen es gibt.
Der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) liegt seit Mitte September 2023 bei 4,5 Prozent. Banken können ihr Geld bei der EZB derzeit zu einem Zins von 4,0 Prozent anlegen. Ähnlich wie viele andere Banken gibt auch die Postbank die Zinsanpassungen der vergangenen Monate nicht an ihre Kunden weiter. Das Tagesgeldkonto der Postbank bietet aktuell lediglich 1,25 Prozent Zinsen pro Jahr.

Attraktive Alternativen

Doch sind 1,25 Prozent wirklich ausreichend, insbesondere vor dem Hintergrund einer Inflationsrate von aktuell 2,2 Prozent (Stand: April 2024)? Ein Vergleich mit anderen Angeboten auf dem Markt zeigt schnell, dass es attraktivere Alternativen gibt.
Easy Savings Tagesgeld
4,5
Neukundenzins jährlich
4,01 %
Tagesgeld
4,3
Neukundenzins jährlich
4,00 %
Prime+ Broker Tagesgeld
4,2
Neukundenzins jährlich
4,00 %

Tagesgeld der Postbank nicht zeitgemäß

Insgesamt erscheint das Tagesgeldkonto der Postbank angesichts der aktuellen Inflationsrate und vorhandener attraktiverer Alternativen auf dem Tagesgeldmarkt nicht zeitgemäß. Wenn Du das Beste aus Deinem Ersparten herausholen und den realen Wert Deines Geldes schützen möchtest, solltest Du Dich auf dem Tagesgeldmarkt umsehen und die besten Angebote nutzen, die in unserem Tagesgeld-Vergleich leicht zugänglich sind.

bunq neuer Spitzenreiter beim Tagesgeld

Die niederländische Digitalbank bunq hat ihre Tagesgeldzinsen von 3,50 Prozent auf 4,01 Prozent p.a. erhöht. Der attraktive Bonuszins auf dem bunq Easy Savings-Konto gilt für Neukundinnen und Neukunden in den ersten vier Monaten. Danach sinkt der Zinssatz auf 1,56 Prozent p.a., was immer noch einen soliden Basiszinssatz darstellt. Zudem profitieren Kundinnen und Kunden von bunq von kostenloser Kontoführung und wöchentlichen Zinsauszahlungen, was die Attraktivität des Angebots weiter erhöht.

Tagesgeld: Trade Republic bietet 4 Prozent

Beim Tagesgeld von Trade Republic bekommst Du derzeit einen Zinssatz von 4,00 Prozent pro Jahr. Dazu musst Du Dich für das kostenlose Trade Republik Depot registrieren. Die 4,00 Prozent gibt es auf Guthaben auf dem ebenfalls kostenlosen Verrechnungskonto. Die Zinsgutschrift erfolgt monatlich. Der Zinssatz ist variabel, kann also jederzeit von der Bank angepasst werden. Allerdings hält der Berliner Neobroker den aktuellen Zinssatz bereits seit Oktober 2023 konstant.

Alternativen zum Tagesgeld der Postbank

Auch Scalable Capital bietet aktuell einen Zinssatz von 4,00 Prozent pro Jahr. Der Zinssatz ist sogar für 4 Monate garantiert. Danach gilt der variable Basiszins, der aktuell immerhin auch noch bei 2,60 Prozent p.a. und damit immer noch deutlich über dem Zinssatz des Postbank Tagesgeldkontos liegt. Das Angebot lohnt sich aber hauptsächlich dann, wenn Du auch Interesse am Prime+ Broker, der Trading Flat von Scalable Capital hast, da der Abschluss des Prime+ Broker für 4,99 Euro monatlich Voraussetzung für den Angebots-Zinssatz ist.
Tipp der Redaktion: Wieviel Geld soll aufs Tagesgeldkonto?
Auf einem Tagesgeldkonto solltest Du so viel Geld parken, wie Du für mögliche Notfälle benötigst. Sinnvoll ist zum Beispiel ein Notgroschen von drei bis fünf Monatsgehältern. Liegt auf Deinem Tagesgeldkonto deutlich mehr Geld, solltest Du darüber nachdenken, ob Du dieses nicht langfristig und damit in der Regel mit besserer Rendite anlegen möchtest. Mit dem Zinssparen der Postbank kannst Du Dein Erspartes für 12 Monate zu einem festen Zinssatz anlegen. Dafür zahlt die Postbank 3,30 Prozent Zinsen pro Jahr. Weitere Festgeld-Angebote findest Du in unserem Festgeld-Vergleich:

Langfristige Geldanlagen für zusätzliche Rendite

Während Tagesgeldkonten eine gute Option für kurzfristige Notfälle sind, solltest Du darüber nachdenken, einen Teil Deines Ersparten langfristig anzulegen, um von höheren Renditen zu profitieren. Postbank Festgeld oder ETF-Fonds können dabei helfen, Dein Geld langfristig anzulegen und gleichzeitig eine bessere Rendite zu erzielen.

Warum ist die Suche nach Alternativen wichtig?

Die niedrigen Zinsen des Postbank Tagesgeldkontos könnten dazu führen, dass Dein Geld aufgrund der Inflation an Wert verliert. Daher ist es entscheidend, nach Alternativen zu suchen, die eine bessere Rendite bieten und gleichzeitig die Kaufkraft Deines Geldes schützen.

Weitere attraktive Optionen auf dem Markt

Neben Trade Republic und Scalable Capital gibt es noch weitere attraktive Alternativen zum Tagesgeld der Postbank:
  • Openbank: Bietet derzeit einen Zinssatz von 3,90 Prozent pro Jahr.
  • Suresse Direkt Bank: Garantiert für 6 Monate einen Zinssatz von 3,8 Prozent pro Jahr.
  • J&T Direktbank: Stellt einen variablen Zinssatz von 3,3 Prozent pro Jahr zur Verfügung.
Diese Optionen bieten eine höhere Rendite und helfen dabei, den realen Wert Deines Geldes zu erhalten.
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